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Bestattungsarten: 
Was ist eine Feuerbestattung?

Die Feuerbestattung stellt mittlerweile die beliebteste Art der Bestattungen in Deutschland dar. Hier erhalten Sie alle relevanten Informationen zur Feuerbestattung.

  • Alle Einzelheiten
  • Was es zu beachten gilt
  • Leicht verständlich

Teil 1: 
Voraussetzungen der Feuerbestattung

Die Feuerbestattung besitzt im Vergleich zur Erdbestattung deutlich mehr formelle Voraussetzungen. Wir helfen Ihnen dabei, dass Sie alle Kriterien im Blick behalten.

  1. Bestattungsverfügung

    Die Feuerbestattung ist grundsätzlich für alle Verstorbenen in Deutschland möglich. So müssen Angehörige eine schriftliche Bestattungsverfügung des Verstorbenen vorlegen, welche bestätigt, dass der Verstorbene nach seinem Tod verbrannt werden möchte. Alternativ dazu können Angehörige auch schriftlich bestätigen, dass die Kremation der ausdrückliche Wille des Verstorbenen gewesen ist.

  2. Totenschein und Sterbeurkunde

    Außerdem werden für die Kremation der Totenschein und die Sterbeurkunde benötigt. Der Totenschein wird von einem Arzt kurz nach dem Sterbefall ausgestellt. Die Sterbeurkunde muss vom jeweiligen Standesamt ausgestellt werden. Hier erfahren Sie, welches Standesamt dafür zuständig ist.

  3. Leichenschau

    Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, wird eine Leichenschau angesetzt, welche einen unnatürlichen Tod ausschließen und gleichzeitig die Leiche erneut identifizieren soll. Stellt der zuständige Arzt der Leichenschau einen nicht natürlichen Tod fest, wird ein Gerichtsmediziner beauftragt und die Kremation wird verschoben, solange der Staatsanwalt diese nicht frei gibt.

  4. Sargpflicht

    Aus Pietätsgründen besteht während der Kremation Sargpflicht in Deutschland. Dazu wird meist ein einfacher Holzsarg benutzt, welcher mitverbrannt wird. Da der menschliche Körper überwiegend aus Wasser besteht, wir der Holzsarg als zusätzliches Brennmaterial benötigt.

Teil 2: 
Ablauf der Feuerbestattung

Die meisten formellen und organisatorischen Schritte einer Feuerbestattung übernehmen wir als Bestatter für Sie.

  1. Auswahl eines Krematoriums

    Unser Bestattungsunternehmen besitzt gute Kontakte zu lokalen Krematorien, bei welchen wir günstigere Preise bekommen. So übernehmen wir die Überführung des Verstorbenen in das gewählte Krematorium, sowie die Organisation der Kremierung und die Aufbewahrung des Verstorbenen. Bei der Feuerbestattung kann der Verstorbene seine eigene Kleidung tragen, wenn dies erwünscht ist.

  2. Schamottestein

    Während der Kremation wird ein sogenannter Schamottestein in oder zu dem Holzsarg gelegt. Dies ist ein feuerfester Keramikstein mit einer einmalig versehenen Nummer. Dieser kommt nach der Einäscherung mit in die Urne und dient der Identifizierung der Asche. Die Nummer auf dem Schamottestein wird zusätzlich auf die Urne eingraviert.

  3. Versiegelung der Urne

    Nach der Kremation, welche meistens zwischen 70 und 100 Minuten andauert, wird die Urne amtlich versiegelt und bekommt ein Schild mit dem Namen des Verstorbenen, sowie dessen Geburts-und Sterbetag, aufgedruckt.

  4. Beisetzung der Urne

    Die Urne kann in Urnengräbern auf Friedhöfen beigesetzt werden. Auch hierbei kann man zwischen Reihengräbern, Wahlgräbern oder auch anonymen Gräbern wählen. Das heißt man kann auch bei Feuerbestattungen zwischen Einzel-und Massengräbern unterscheiden. Der Prozess der gesamten Feuerbestattung dauert in der Regel deutlich länger als der Prozess der Erdbestattung.

  5. Trauerfeier bei einer Feuerbestattung

    Generell ist eine Trauerfeier vor wie auch nach der Kremation des Verstorbenen möglich. Eine häufig gewählte Variante ist, dass eine größere Trauerfeier am Sarg, vor der Kremation, veranstaltet wird und eine im engeren Kreis bei der Urnenbeisetzung. Gern helfen wir Ihnen bei der Organisation der Trauerfeier und bestellen Blumenschmuck oder einen Trauerredner.

Teil 3: 
Geschichte der Feuerbestattung

Der Ursprung der Feuerbestattungen liegt schon weit zurück. Heutzutage werden sie immer beliebter und es gibt sogar schon Alternativen zur klassischen Urnenbeisetzung.

  • Ursprung

    Das Verbrennen eines Leichnams hat seinen Ursprung in der Antike. In Europa hatte die Feuerbestattung lange einen schlechten Ruf, da sie nicht mit christlichen Werten vereinbar ist. So ist die Feuerbestattung beispielsweise heute noch im Judentum und im Islam verboten. In Deutschland wurde die Feuerbestattung allerdings seit Mitte des 20. Jahrhunderts zunehmend beliebter und ist heute die häufigste Bestattungsform in Deutschland.

  • Heutzutage

    Mittlerweile gibt es auch verschiedene Formen der Feuerbestattung. Neben der klassischen Urnenbestattung gibt es die Naturbestattungen, welche die Asche des Verstorbenen beispielsweise im Wald oder im Meer beisetzen.

    Quelle: https://www.aeternitas.de/