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Bestattungsvorsorge: 
Warum ich meine Bestattung selber planen sollte (Liste)

Die Konfrontation mit dem eigenen Tod fällt vielen Menschen schwer. Trotzdem macht die Vorsorge der eigenen Bestattung in vielen Fällen Sinn.

  • Wie sorgt man vor?
  • Vorteile der Vorsorge
  • Direkt umsetzbar

Teil 1: 
Ablauf der Bestattungsvorsorge

Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie Sie Ihre Bestattung planen und selbst vorsorgen können. Am besten kontaktieren Sie uns, damit wir eine individuell auf Sie abgestimmte Lösung finden. Der generelle Ablauf ist üblicherweise wie folgt:

  1. Kontaktieren Sie uns

    Kontaktieren Sie uns als Bestatter zuerst und teilen Sie uns Ihr persönliches Anliegen mit. Machen Sie gern telefonisch mit uns einen Termin aus und lassen Sie sich von uns beraten.

  2. Beratung zur Vorsorge

    Bringen Sie bitte zum Beratungstermin folgende Unterlagen, wenn vorhanden, mit sich:

    • Geburtsurkunde
    • Hochzeits-und Scheideurkunde
    • Personalausweis
    • Bankunterlagen
    • Krankenkassenversicherungskarte
    • Rentenversicherungsunterlagen
    • Weitere Versicherungsunterlagen (z.B. Lebensversicherung)
    • Schwerbehindertenausweis
    • Ausweis zur Kirchenmitgliedschaft
  3. Abschluss eines Bestattungsvorsorgevertrages

    Zusammen mit Ihnen planen wir Ihre Bestattung nach all Ihren Vorstellungen. Sie bestimmen die maximalen Bestattungskosten. Anhand dieser Summe werden verschiedene Dienstleistungen von Ihnen ausgewählt, und anschließend schriftlich in einem Vorsorgevertrag festgehalten. So haben Sie die Absicherung, dass nach Ihrem Tod alles genau so verläuft, wie Sie es geplant haben. Sie können unter anderem folgende Entscheidungen treffen:

Teil 2: 
Finanzielle Umsetzung der Bestattungsvorsorge

Für die Finanzierung der eigenen Bestattung gibt es verschiedene Möglichkeiten. In der Regel wird die Bezahlung vor dem Tod des Vorsorgenden genau geregelt, aber erst nach dessen Ableben ausgeführt. Es gibt folgende, gängige Möglichkeiten der Finanzierung der Bestattung.

  1. Eröffnung eines Treuhandkontos

    Eine Möglichkeit ist es ein Treuhandkonto zu eröffnen, welches ausschließlich dafür gedacht ist, dass alle Dienstleistungen rund um die Beerdigung davon bezahlt werden. So können dann zum Beispiel die Bestattungskosten, die Kosten des Floristen oder auch die Friedhofsgebühren davon bezahlt werden.
    Wir stellen Ihnen bei der Vorsorgeberatung einen genauen Kostenplan auf, damit Sie den Betrag des Treuhandkontos genau wählen können. Diese Methode besitzt den Vorteil, dass sich Ihre Angehörigen nicht um die Bezahlung der Beerdigung kümmern müssen.

  2. Eröffnung eines Sparkontos

    Eine weitere Möglichkeit ist das Sparkonto. So können Sie bei Ihrer Bank ein neues Konto eröffnen, welches alleinig der Bezahlung der Bestattungskosten dient. Anders als beim Treuhandkonto, müssen Sie bei dieser Variante allerdings mindestens einem Ihrer Angehörigen die Kontovollmacht übergeben. Ihr Angehöriger bezahlt dann die anfallenden Kosten für die Beerdigung von diesem Sparkonto.

  3. Abschluss einer Sterbegeldversicherung

    Dies ist eine alternative Möglichkeit zur Eröffnung eines Kontos. Sterbegeldversicherungen können Sie bei fast jeder Versicherungsgesellschaft abschließen. Dabei zahlen Sie lebenslang in eine Art Lebensversicherung ein, welche nach Ihrem Tod für die kompletten Bestattungskosten aufkommen soll. Dies soll Ihre Hinterbliebenen finanziell entlasten und gleichzeitig Ihnen eine schöne Beerdigung ermöglichen. Hier finden Sie eine Übersicht verschiedener Sterbeversicherungsanbieter und ihrer Konditionen.
    Alternativ können Sie die Kosten für Ihre Bestattung auch vor Ihrem Tod bei uns bezahlen und die Möglichkeit der Kontoeröffnung für zusätzliche Dienstleistungen wie die Bezahlung des Floristen oder des Trauerredners nutzen.

Teil 3: 
Vorteile der Bestattungsvorsorge

Immer mehr Menschen in Deutschland kümmern sich bereits vor Ihrem Tod um Ihre Bestattung. Dies bringt einige Vorteile für die Vorsorgenden und dessen Angehörige mit sich.

  1. Umsetzung der eigenen Wünsche

    Der größte Vorteil der Bestattungsvorsorge ist für viele Menschen die Planungssicherheit. Nach Abschluss des schriftlich fixierten Vorsorgevertrages, wird nach dem Tod des Vorsorgenden alles seinen Wünschen entsprechend organisiert. So sind Entscheidungen über die Art der Bestattung, die Art des Grabes oder die Organisation der Trauerfeier bereits geklärt. Dies gibt vielen Menschen Ruhe und Gelassenheit und nimmt gleichzeitig die Angst vor dem eigenen Tod und der eigenen Bestattung.

  2. Keine Angehörigen beauftragen

    Die Anzahl der alleinlebenden Menschen in Deutschland ist so hoch wie nie zuvor. Viele Menschen haben Angst vor Ihrem Tod, da Sie niemanden kennen oder niemanden damit beauftragen wollen, sich um die Beerdigung zu kümmern. Auch für diesen Fall kann eine Bestattungsvorsorge eine gute Alternative sein, da der Bestatter sich dann um alle Abläufe der Bestattung kümmert. So brauchen Sie keine Angst vor Ihrer Bestattung haben.

  3. Entlastung der Angehörigen

    Natürlich ist der Abschluss eines Bestattungsvorsorgevertrages auch eine immense Entlastung Ihrer engsten Angehörigen. So können Sie Ihnen in Stunden der Trauer und des Verlustes, die Aufgabe der Organisation und Bezahlung der Bestattung nehmen. Dies kann Ihren Angehörigen helfen den Schmerz zu bewältigen und gibt Ihren Hinterbliebenen zusätzlich das gute Gefühl, dass die Bestattung genau nach Ihren persönlichen Vorstellungen entworfen wurden ist. Häufig sind sich die Hinterbliebenen unsicher bei Entscheidungen über die Bestattungsart oder die Art des Grabes. Diese Unsicherheit und den damit verbundenen Stress können Sie Ihrer geliebten Familie oder Ihren engen Freunden mit der Bestattungsvorsorge nehmen.